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DGB-Krefeld-Prognosen in unserer Region bewegen sich auf "dünnstem Eis" - Jugendliche und MigrantInnen besonders von Arbeitslosigkeit bedroht

30.12.09

"Die Prognosen über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Arbeitsmarktregion Krefeld Kreis Viersen,so der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Krefeld, Ralf Köpke, "bewegen sich bei diesem Jahreswechsel auf "dünnstem Eis". Kaum jemand kann seriös vorhersagen, wie sich der Arbeitsmarkt im kommenden Jahr entwickeln wird. Einig sind sich allerdings alle Fachleute in der Sorge, dass die Arbeitslosigkeit auch hier noch spürbar steigen wird. Diese Sorge teilen wir als DGB mit den Experten." Die von der Agentur veröffentlichten Zahlen wiesen schon jetzt einen Anstieg der Arbeitslosen um knapp 15 % gegenüber 2008 auf, so der DGB in einer Erklärung.

Bei den derzeitigen Prognosen sei insbesondere unklar, so der heimische DGB, wie sich der Bereich der Kurzarbeit in den nächsten Monaten entwickeln werde. Aktuell gingen Anzahl und Dauer der gemeldeten Kurzarbeit deutlich zurück. Dies sei ein positives Signal. Unklar sei allerdings, ob im kommenden Frühjahr auch eine nennenswerte Anzahl von Firmen die Kurzarbeit durch Entlassungen beenden werde.

"Ein solches Szenario in größerer Anzahl vorgestellt", so Christian Mäschig, stellvertretender DGB-Vorsitzender, weiter wörtlich, "wäre der gefürchtete Einbruch am Arbeitsmarkt. Dies würde auch die Psychologie der Arbeitnehmer, deren Kaufverhalten und damit den Konsum und die gesamte Volkswirtschaft empfindlich treffen. Wir appellieren daher intensiv an die heimischen Unternehmen, Entlassungen zu vermeiden. Damit würde ein Sog entfacht, der sich volkswirtschaftlich nicht mehr einfingen ließe."

Ein weiteres, negatives Indiz der vergangenen Monate sind die Anzahl der bei den Arbeitsagenturen gemeldeten offenen Stellen. Im ablaufenden Jahr ist diese Zahl bei der Arbeitsagentur Krefeld um 17 % zurückgegangen. Diese Zahl zeige deutlich das mangelnde Einstellungsverhalten der heimischen Arbeitgeber.

"Besonders betroffen von dieser negativen Entwicklung am Arbeitsmarkt", so Ralf Köpke abschließend, "sind die jungen Menschen und unsere KollegInnen mit Migrationshintergrund. Bei den Arbeitslosen unter 25 Jahren haben wir im Verlauf des letzten Jahres bei der Agentur Krefeld eine Steigerung von 18 %. Diese Entwicklung ist erschreckend und muss sofort gestoppt werden. Wie sollen Jugendliche dazu gebracht werden, unsere Gesellschaft zu akzeptieren, wenn sie nach der Schule oder nach der Ausbildung in Arbeitslosigkeit entlassen werden. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf. Ebenso dringend muss eine Stigmatisierung von MigrantInnen verhindert werden. Deren Arbeitslosenquote ist unverändert  fast doppelt so hoch wie bei den Menschen ohne Migrationshintergrund. Im Vergleich zum Vorjahr waren Ende November schon fast 400 Migranten mehr arbeitslos gemeldet. Hierfür gibt es unseres Erachtens verschiedene Ursachen. Notwendig ist aber ein gezieltes Gegensteuern: Unserer Stadt wird es dauerhaft nicht gut tun, wenn MigrantInnen mit so hoher Arbeitslosigkeit betroffen sind. Wir wollen Parallelwelten abbauen, dazu gehört auch eine ähnliche Chance für alle Menschen am Arbeitsmarkt. Diese ist faktisch derzeit nicht vorhanden."

Mäschig und Köpke plädieren für ein weiteres abgestimmtes Entgegensteuern, die 14,5 Millionen Euro im letzten Jahr an Kurzarbeitergeld in der Arbeitsmarktregion seien letztlich gut investierte Mittel gewesen um Menschen vor dem Abrutschen in die Arbeitslosigkeit zu bewahren.


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